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1

Dienstag, 13. Juli 2010, 08:02

Neues erstes NAS

Hallo liebe Forumbesucher,

ich bin neu auf dem Gebiet NAS und auch im Bereich der Informatik eher schlecht bewandert (Netzwerkgeschichten gehen noch irgendwie, von Linux hab ich keine Ahnung...).
Ich aus der Filmecke und genau da siedelt sich mein Problem an:

Ich habe ein NAS als eine sinnvolle Möglichkeit erdacht, meine Rohmaterialien zu speichern und lokal, also im Heimnetz, zur Verfügung zu stellen. So könnte ich dan von verschiedenen Terminals im eigenen Netzwerk auf die Daten zugreifen, sie bearbeiten/schneiden, etc. Soweit zur Theorie.
Mein Rohmaterial liegt meist mit Datenraten von 35mbit/s vor, da es aber später in den Schnittprogrammen meist eh zu Erstellung von Proxydateien kommt oder die neuerdings schon im Rohmaterial mit angelegt werden darfs gelegentlich auch mal etwas weniger Übertragungsrate sein. Generell jedoch, je mehr je besser.

Ich habe mich im Vorfeld ein wenig über NAS-Systeme Informiert, dann jedoch im Conrad ein Digitus DN-7024 gekauft ohne ihn zu kennen, dazu zwei 1TB WD-Sata Festplatten mit 32mb Cache und 7200Umdrehungen. Das hat auf mich einen ganz guten Eindruck gemacht und stand es Gigabit Ethernet drauf.. Das ganze sollte dann ein Raid1 werden, so das meine Daten relativ sicher sind.

Zuhause alles ausgepackt, zusammengebaut, formatiert, ging alles ganz gut. An den Router angeschlossen, passt alles. Nach dem ich dann ein paar User angelegt hatte und anfing testweise Daten rum zu kopieren kam dann die Ernüchterung. Also über W-Lan habe ich nichts erwartet, das war spaßeshalber (und weil ich vom Laptop konfiguriert habe), jedoch 1,5-3 mb/s sind wirklich lau...Dann über Ethernet vom Schnittrechner: 10mb/s. auch das ist nicht wirklich fix. Und finaly sah es beim Download der Dateien nicht wirklich besser aus. Ich bewege mich in einem 100mbit Netzwek, habe das NAS an meinen TILGIN-WOOD V 452 angeschlossen. Ich weiss, ich sollte ein Gigabit-Switch benutzen, aber nachdem ich die paar wenigen Foreneinträge gelesen habe bin ich nicht mal sicher ob das überhaupt was bringen würde.
Ist das NAS wirklich so ein Flaschenhals? Wenn es als Medienserver dienen kann (laut Packung) sollte es doch möglichsein, in akzeptabler Rate zumindest Daten von ihm zu bekommen? Wenn der Upload langsam ist, kann ich damit ja leben.

Im besten Fall hätte ich später die Originaldaten des Rohmaterials auf dem NAS liegen, die Proxy-Dateien zum Schnitt bei mir lokal am Rechner und wenn ich mit denen fertig geschnitten habe dann rechnet mein PC anhand der EDL (Schnittliste) den Film aus den Originalfiles auf dem NAS zusammen...

Und dazu die (wahrscheinlich) leidige Frage: Kann das ext3 Dateisystem (in meinem NAS) wirklich nicht mehr als 4gig Dateigröße verarbeiten? bzw kann ich die Platte gern nochmal Formatieren wenn es irgendwie möglich sie dann auf NTFS laufen zu lassen.

Wie Ihr seht stehts bei mir noch ganz am Anfang, aber der Sprung ins kalte Wassser ist ja bekanntlich der beste ;)

Deswegen bin ich für jeden Tipp zur Performance erhöhung dankbar, und wenn ich wem was gutes tun kann scheut euch auch nicht zu fragen.

Danke an alle, die bis hierhin gelesen haben,

lg Jens

snoopy

NAS2000-Team

Beiträge: 467

Wohnort: Zu Hause

2

Dienstag, 13. Juli 2010, 13:52

Hi Jens,

sehr ausführliche Problembeschreibung :thumbsup:

Okay: EXT3 oder 2 sind doch gerade für Dateigrößen ab 4 Gb gedacht :think: .... nur bei FAT32 ist bei 4 schluss. Also: schon mal passend formatiert.

Die Transferraten:

1.) Was hat denn das NAS drinne? Gigabitadapter oder nur 100Mbit?
2.) über den Router ist es immer langsamer. Nutze einen SWITCH!
3.) je nachdem, ob das NAS gigabit kann einen gigaswitch kaufen oder einen 100er
4.) Was kann denn der Netzwerkadapter auf dem Client? Giga oder 100?

Ansonsten, wenn die Hardware passt gibbet auch noch ein paar Tuningtricks für den SAMBA server. Das ist das stück software auf dem NAS, welches die Ordner als Netzlaufwerk im Netzwerk "anbietet". Muss sein, denn normalerweise kann LINUX mit Windows direkt nichts austauschen. Schau dich mal in der Wiki unter "SAMBA" schlau. DAnn gibt es die smb.config datei, dort kann man ein wenig tunen.

Aber: erstmal Hardware checken!!

Greetz
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AQUAR

Schüler

Beiträge: 100

Wohnort: Australia

3

Donnerstag, 15. Juli 2010, 10:35

Hi Jens

Hopefully I am translating your post with some validity as I think you are complaining about the low transfer rate through the Gigabit ethernet connection.

The gigabit port is a bit of a misnomer as there is no support for Jumbo frames. The 10Mb/s is about normal for this piece of hardware.

Cheerio,

John

4

Freitag, 16. Juli 2010, 16:56

Danke für eure Antworten.

Da war die theroretische Idee wohl schöner als die Praxis.
Im NAS sitzt ein Gigabit Adapter.
Reicht es für den internen Hausgebrauch, wenn ich das Gigabitswitch hinter den Router klemme, so das ich die NAS im Netzwerk und via Internet zur verfügung habe (natürlich nicht in gb geschw), gleichzeitig aber Arbeitspc und NAS über das GB-Switch miteinander verbinde?

und noch als kleine Randfrage: Mir ist ein neues Samsung Wave in die Hände gefallen =) Das könnte über die AllShare Funktion Medien von einem Host streamen. Da wäre es ja fein wenn ich ein paar Lieder auf dem NAS parken könnte und via Handy drauf zugreifen. Das Samsung erkennt das NAS immerhin als server im netzwerk, nur kein Ordner schmeckt ihm :( Es findet nie etwas. Wenn das geht bräucht ich nur noch die alten speaker am Balkon aufstellen, 3,5 Klinke hat das Handy ja...Oder klappt das nicht? Das Handy braucht einen DNLA Zertifizierten Server.

lg Jens!

snoopy

NAS2000-Team

Beiträge: 467

Wohnort: Zu Hause

5

Dienstag, 20. Juli 2010, 14:28

Hola!

Reicht es für den internen Hausgebrauch, wenn ich das Gigabitswitch hinter den Router klemme, so das ich die NAS im Netzwerk und via Internet zur verfügung habe (natürlich nicht in gb geschw), gleichzeitig aber Arbeitspc und NAS über das GB-Switch miteinander verbinde?

--> Äh ja. Somit wird im lokalen ((LAN) nur über den Schwitch geschoben, nicht über den router.


und noch als kleine Randfrage: Mir ist ein neues Samsung Wave in die Hände gefallen =) Das könnte über die AllShare Funktion Medien von einem Host streamen. Da wäre es ja fein wenn ich ein paar Lieder auf dem NAS parken könnte und via Handy drauf zugreifen. Das Samsung erkennt das NAS immerhin als server im netzwerk, nur kein Ordner schmeckt ihm :( Es findet nie etwas. Wenn das geht bräucht ich nur noch die alten speaker am Balkon aufstellen, 3,5 Klinke hat das Handy ja...Oder klappt das nicht? Das Handy braucht einen DNLA Zertifizierten Server.

--> Öhm, soweit ich weiß kann das HHandy mit nem Twonky. ... einfach mal checken, ob es einen UpnP Media client fürs handy gibt oder mal http://lokaleIP:9000. Aktivieren unter: Serversettings im WEB Gui. Mit meinem N97 funzt das bestens.
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6

Mittwoch, 21. Juli 2010, 02:16

Also mit Twonky läuft das super! Lustiger weise ist meine Klinke am Phone doppeltbelegt, so das wahlweise stereo oder mono+bild ausgegeben werden. wenn man nicht allzuhohe ansprüche an die quali (ein leichtes ruckeln und eben nur 2x mono über die anlage) hat, dann lassen sich jetzt sogar filme in PAL mittels handy auf den fernsehr streamen. Leider qualitativ eben noch nicht ganz ausgereift, aber vllt mit dem neuen switch... :P
Frage dazu: Habe die Platte als Netzlaufwerk am PC angebunden. bekomme ich das ganze auch ohne twonky hin bzw kann man Twonky auf der platte autark zum laufen bringen? der clou wäre ja wenn ich das laptop zwischendrin auslassen könnte.
Im Bezug auf die eigentliche Frage: Ich werde mir Testweise ein GB-Switch zulegen und dazu zwei neue Kabel. Mal schauen ob dadurch wirklich etwas passiert (gespannt auf: alte und neue "teure" Kabel) Ist ja halb mythos, aber bei unseren Satelittenübertragungen gibt "sauberere" Bandbreite mit guter FEC eben auch bessere Resultate ;)
Was erreicht ihr denn für geschwindigkeiten mit eurem nas so bei lesen/schreiben?

@ snoopy: thx für die antworten°!

lg Jens

HWguru

NAS2000-Team

Beiträge: 1 001

Wohnort: Wien

7

Mittwoch, 21. Juli 2010, 07:11

Hi,
zu den Kabeln:

Klar, bei SAT ist das Kabel sehr wichtig weil die Frequenz am Koax sehr hoch ist (GHz) und dadurch das Signal gedämpft wird und man sich an der Grenze der Empfangsempfindlichkeit bewegt.

Bei normalen kurzen Netzwerkleitungen ist kein Unterschied durch andere Kabel zu erreichen.
Eventuell wenn du dich am Rande der erlaubten Länge bewegst.

lG HWguru
Leute ohne Laster haben oft wenige Tugenden...
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1. suchen - lesen - Google - lesen - 1. Fragen gehören ins Forum, dann profitieren alle davon!

snoopy

NAS2000-Team

Beiträge: 467

Wohnort: Zu Hause

8

Mittwoch, 21. Juli 2010, 13:50

Wart mal, Du hast Twonky jetzt auf dem Rechner laufen?


Aber Du hast doch ein NAS!! Ich kenn das Digitus Teil zwar net, aber wenn Du mal schaust... vielleicht ist ja schon Twonky oder Mediathomb drauf? Wenn nicht dann mal checken, ob evtl Pakete nachinsalliert werden können. Für die Raidsonic Teile gibbet das Paket hier:

http://raidsonic.de/data/Downloads/Software/twonkymedia.zip

Wenn es am Rechner funzt sollte es auch mit dem NAS klappen (rein von der performanz her).

Peaz... und: DRAN bleiben! :thumbup:
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